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Wärest du für einen einzigen Augenblick von den Try-Works des Pequod hinab in den Vordeckkasten des Pequod gestiegen, wo die abgelöste Wache schlief, so hättest du fast geglaubt, in einem erleuchteten Schrein kanonisierter Könige und Ratgeber zu stehen. Dort lagen sie in ihren dreieckigen eichenen Gewölben, jeder Seemann eine gemeißelte Stille; ein Dutzend Lampen flackerte auf seine verhüllten Augen.
Auf Kaufahrteischiffen ist Öl für den Matrosen seltener als Milch von Königinnen. Sich im Dunkeln kleiden, im Dunkeln essen und im Finstern zu seinem Lager taumeln – das ist sein gewöhnliches Los. Doch der Walfänger, da er die Speise des Lichts sucht, so lebt er im Licht. Er macht seine Koje zur Wunderlampe des Aladin und legt sich hinein; so dass im pechschwarzensten Nachtdunkel der schwarze Rumpf des Schiffs dennoch eine Erleuchtung birgt.
Sieh mit welch gänzlicher Freiheit der Walfänger sich eine Handvoll Lampen – oft nicht mehr als alte Flaschen und Phiolen – zum kupfernen Kühler an den Try-Works nimmt und sie dort füllt wie Krüge Bier am Fass. Er verbrennt zudem das reinste Öl, in seinem unverarbeiteten und darum unverfälschten Zustand; ein Fluidum, unbekannt für sonnen-, mond- oder sternhafte Vorrichtungen an Land. Es ist süß wie Butter von frühem Gras im April. Er geht und jagt nach seinem Öl, um sich seiner Frische und Echtheit zu versichern, gleichwie der Reisende auf der Prärie sein eigenes Abendmahl an Wild erjagt.